MR-Mammographie - Brustkrebsfrüherkennung schonend und präzise

06.03.2015

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen und desto schonender die Therapien. Bei bestimmten  Fragestellungen rückt zunehmend die Kernspintomographie der weiblichen Brust (MR-Mammographie, Mamma-MR) als schonende  Methode zur Früherkennung von Brustkrebs ins Blickfeld. Ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen können mit  dieser  Untersuchung durch die hohe Bildauflösung selbst kleinste Veränderungen im frühen Stadium genau diagnostiziert werden.

Die MR-Mammographie ist eine Untersuchung der weiblichen Brust im Kernspintomographen. Da die Kernspintomographie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern arbeitet, ist das Verfahren besonders schonend. Besonders geeignet ist sie für dichte Drüsenkörper, die mammographisch und sonographisch nicht ausreichend beurteilbar sind, bei Beurteilungseinschränkungen nach Operationen mit entsprechenden Narbenbildungen oder Silikonprothesen. Da kein Preßdruck ausgeübt werden muß, ist diese Untersuchungsmethode geeignet für Frauen, die bei der Mammographie aufgrund ihrer Brustbeschaffenheit und –dichte Schmerzen haben und auch für Frauen,die auf eine strahlungsfreie Methode zurückgreifen möchten.

Von entscheidender Bedeutung bei der Tumorentdeckung ist die Darstellung des Durchblutungsgrades der einzelnen Herde, die bei der MR-Mammographie möglich ist. Weiterhin kann die MR-Mammographie als einziges Verfahren das Brustgewebe vollständig bis zur Brustwand und vorderen Achsel erfassen und somit einen guten Überblick liefern.

Die MR-Mammographie ist keine Kassenleistung. Bei entsprechender Notwendigkeit der Untersuchung händigen wir Ihnen gerne ein Schreiben zur Anfrage einer Kulanzlösung bei Ihre Krankenkasse aus. Private Versicherungen übernehmen in aller Regel die Untersuchungskosten bei vorgegebener Indikation. Sie können die Untersuchung auch selbst zahlen, sprechen Sie uns gerne an.

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zuletzt geändert am: 02.08.2018

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