Trauma

Bei Unfällen kommt es oft zu charakteristischen Läsionen im Gehirn. Hierzu zählen neben direkten Anprallschäden des Hirnmantels an die Innenseite des Schädels (Kontusionsherde) auch Mikroblutungen innerhalb des Gehirns, die oft durch Scherkräfte zwischen unterschiedlich trägen Gehirnanteilen entstehen. Um Mikroblutungen nachzuweisen, existieren besonders empfindliche MRT-Sequenzen wie T2* oder das sogenannte susceptibility-weighted-imaging (swi). Ausser Blutungen im Gehirn entstehen oft auch Blutungen im Nervenwasserraum um das Gehirn (Subarachnoidalblutungen), oder im Bereich der Hirnhäute (Epidural- und Subduralhämatome).

Für Diagnose und Verlaufskontrolle dieser Blutungen wird neben der Kernspintomographie auch die Computertomographie eingesetzt. Für die Diagnose von Knochenverletzungen (Frakturen) ist die Computertomographie besser geeignet.

zuletzt geändert am: 07.12.2017

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