HD-Tomosynthese

Die Tomosynthese (3D) erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammographie (2D) eine Serie von Schichtaufnahmen, die eine „dreidimensionale“ Sicht der Brust ermöglicht. Dadurch sollen Überlagerungen von Gewebestrukturen ausgeblendet und das Brustdrüsengewebe besser beurteilbar werden. Röntgendichte oder unregelmäßige Drüsenkörper können die Erkennung von Tumoren in der Mammographie erschweren – hier bietet die HD Tomosynthese einen deutlichen Vorteil!

Tomosynthese – wie läuft die Untersuchung ab?

Prinzipiell ist der Ablauf einer herkömmlichen Mammographie und einer Mammographie in Tomosynthese-Technik ähnlich.
Bei der Tomosynthese schwenkt während der Untersuchung die Röntgenröhre über die Brust und nimmt dabei in wenigen Sekunden mehrere Bilder mit niedriger Strahlen-Dosis auf. Aus diesem 3D-Datensatz wird ein räumliches Bild errechnet, dass uns eine Sichtung und Befundung des Brustdrüsengewebes in millimeter-dünnen Schichten überlagerungsfrei ermöglicht.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Tomosynthese ist bisher keine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Falls Sie als gesetzlich versicherte Patientin diese Untersuchung wünschen, wird sie nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet.
Bei privat versicherten Patientinnen werden die Kosten i.d.R. von der Krankenversicherung erstattet.

zuletzt geändert am: 06.04.2021

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