Golfer-Sprechstunde

#FORE! RZM ist zertifizierter Partner der PGA (Professional Golfers Association)

Wir sind stolz die erste offiziell von der PGA (Professional Golfers Association) of Germany zertifizierte radiologische Praxis zu sein.

Sie sind ein reiner Freizeitgolfer oder aber auch ambitionierter Golfer mit hohem Leistungsanspruch? Prima! Dazu gehört natürlich vor allem Spaß an diesem faszinierenden Sport. Damit dies so bleibt ist eines essentiell: Schmerzfreiheit. Um physisch auf der Höhe zu sein sind Sie sicher mit Ihrem Pro und/oder Orthopäden, Physiotherapeuten in regelmäßigem Kontakt. Diese unterstützen Sie in der Entwicklung einer physiologischen, biomechanisch optimierten Bewegung, bei der im Optimalfall der Golfschläger für Sie die Arbeit übernimmt und somit die Verletzungsgefahr auf ein Minimum reduziert wird. 

Sollte es einmal zu einer akuten oder chronischen Schädigung des Bewegungsapparates kommen, ist eines besonders wichtig: Schnell die Diagnose zu sichern um möglichst rasch mit einer geeigneten Therapie beginnen zu können. Und hier kommen unsere erfahrenen Radiologen ins Spiel, die teils selbst passionierte Golfer sind: Denn eine sichere Diagnose setzt ein Verständnis für die komplexe Bewegungsabfolge im Golfschwung voraus, genauso wie eine qualitativ hochwertige Bildgebung, gefolgt von einem detaillierten Befundbericht damit Ihr behandelnder Arzt die geeignete Therapie einleiten kann.


Ihr direkter Ansprechpartner

PD Dr. med. Erick Amarteifio

Facharzt für Radiologie

Tel. +49 621 12017-177


Typische Golf-Verletzungen

Rückenschmerzen

Nahezu jeder Golfer hat nach dem Spiel in seiner Golferkarriere Bekanntschaft mit Rückenschmerzen gemacht. Insbesondere die Lendenwirbelsäule ist häufig betroffen da hier eine extreme Rotationsbewegung während des Aufschwungs aufgeladen wird. Diese entlädt sich im Durchschwung explosionsartig. Aber auch die Halswirbelsäule ist häufig betroffen – der Grund liegt in der notwendigen Schulterrotation im Rückschwung, während der Kopf möglichst gerade bleibt um mit den Augen den Ball zu fixieren. Gerade wenn die Wirbelsäule schmerzt ist dies ein nicht zu unterschätzendes Alarmzeichen! Die Schmerzen könnten auf z.B. auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen. Diese Diagnose sollte schnell gestellt werden, denn es können im schlimmsten Fall aus den Schmerzen Lähmungserscheinungen werden! Damit dies nicht passiert liefern wir Ihnen umgehend eine Diagnose, z.B. in der (offenen) MRT (Magnetresonanztomographie), und leiten den Befund zeitnah an Ihren behandelnden Arzt weiter. Sinnvoll ist dann natürlich auch eine Besprechung mit Ihrem Pro, damit die Biomechanik Ihres Schwunges optimiert werden kann um die Belastung für die Wirbelsäule zu minimieren. Ggf. ist langfristig auch eine Kräftigung der Rumpfmuskulatur notwendig.

Als interventionelle Maßnahme können wir Ihnen nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ggf. aber auch therapeutisch helfen: Wir sind im gesamten Rhein-Neckar-Kreis eine der führenden radiologischen Praxen im Hinblick auf computertomographisch gestützte Schmerztherapie. Hier können wir Ihnen im Detail periradiculäre Therapien (PRT), Facetteninfiltrationen, Infiltrationen in das Ileosacralgelenk oder epidurale Infiltrationen anbieten.

Golferarm

Als Golferarm wird die sogenannte Epicondylitis humeri ulnaris bezeichnet. Dieses Syndrom entsteht durch eine Überbelastung am Ursprung einer Muskelgruppe welche an der Innenseite des Oberarmknochens entspringt. Im Falle des klassischen Golferellenbogens ist dies eine Sehnenansatzreizung der Unterarmbeugemuskulatur. Dies tritt jedoch nicht nur beim Sport auf, sondern auch durch repetitive Bewegungsmuster am Arbeitsplatz (etwa häufige Benutzung der Tastatur oder Maus). Meist äußern sich die Symptome durch Schmerzen an der Innenseite des Oberarmes, teilweise deutlich in Richtung Unterarm ausstrahlend. Es kann sogar zu Kraftverlust im Unterarm oder der Hand kommen. Beim Golfer kann eine Ursache für die Beschwerden unter anderem in einer fehlerhaften Griffstärke liegen. Auch in diesem Falle gilt: Wir helfen Ihnen zeitnah die Diagnose zu stellen damit behandelt werden kann. Warum ist das wichtig? Wenn die Behandlung zu lange auf sich warten lässt, kann sich eine chronische Entzündung entwickeln, die sich entweder nur sehr schwer wieder beseitigen lässt oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr heilt.

Schmerzen im Handgelenk

Zwischen Golfschläger und Arm liegt das Handgelenk. Letztendlich muss ein großer Teil der Während des Rückschwungs gespeicherten Energie über das Handgelenk in den Golfschläger und von diesem auf den Golfball übertragen werden. Der Großteil der Energie entlädt sich hierbei über die „leading hand“ – bei Rechtshändern die linke Hand und umgekehrt. Somit liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand, dass das Handgelenk einer immensen Belastung ausgesetzt wird. Dies ist selbst bei einem technisch einwandfreien Golfschwung der Fall. Aber welcher Amateur besitzt diesen schon? Es wirken beispielsweise immense Kräfte auf das Handgelenk bei fett getroffenen Bällen! Die Folge sind repetitive Mikrotraumen an Knorpel, Knochen und Bändern mit entsprechenden langfristigen Folgen, beispielsweise einer Arthrose oder einer Knochennekrose (typisch z.B. die sogenannte Lunatum-Nekrose). Auch hier gilt: Dies kann nur verhindert werden durch eine schnelle Diagnose mittels MRT und entsprechender Behandlung.

Kniebeschwerden

Warum kommt es zu Beschwerden im Kniegelenk? Einerseits möchte der Golfer im Rückschwung und Durchschwung eine maximale Rotation der Schultern und des Golfschlägers erreichen – andererseits ist dabei ein stabiler Stand notwendig um das Gleichgewicht zu halten. Es kommt somit zu einer hohen Belastung der Kniegelenke und der Kniebinnenstrukturen. Knorpel, Bänder und Menisken sind während der Bewegung durchweg beansprucht. Dies kann letztendlich zu Verletzungen führen. In vielen Fällen kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt in Kombination mit Ihrem Golf Pro ein geeignetes Therapiekonzept erstellen, um die Beschwerden zu minimieren. Voraussetzung hierfür ist – und Sie ahnen es bereits – eine eindeutige Diagnose. Und diese liefern wir Ihnen!

Zögern Sie also nicht und fragen Sie nach einer Bildgebung um der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen. Unsere erfahrenen Radiologen werden der Sache auf den Grund gehen damit es bald wieder heißt: GUTES SPIEL!

zuletzt geändert am: 04.09.2019

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